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Petition Nr. VII-P-02568
Einreicher: Herr Dr. Wagner
Betreff: Für den Erhalt des rechtsseitigen Uferweges am Elsterflutbecken

Die Leipziger Volkszeitung berichtet am 13. März 2021: „... Im Süden Leipzigs will sich die Landestalsperrenverwaltung vom rechtsseitigen Uferweg am Elsterflutbett entlang trennen. Wie berichtet, wurde der dortige Deich entwidmet, der Weg wird somit nicht mehr für die betrieblichen Zwecke der Hochwasserschützer benötigt. In einem Brief hatte die Behörde dem Leipziger Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) den Weg zur Übernahme angeboten, einen Rückbau angekündigt für den Fall der Ablehnung“.

Die Stadt Leipzig lehnt ein Übernahmeangebot der Talsperrenverwaltung ab – bald kann die Strecke wohl nicht mehr genutzt werden. Dem bei Joggern, Radfahrern und Spaziergängern äußerst beliebten Weg steht eine ungewisse Zukunft bevor. Schuld ist ein (höchst fataler und bürgerfeindlicher)* Streit zwischen der Stadt Leipzig und der Landestalsperrenverwaltung.

Es ist aus Sicht der Leipziger Bürger nicht nachvollziehbar, wie durch absolut praxisfernes Agieren und gegen den Willen der Bürger einem der wichtigsten Freizeitwege in Leipzig und einer wichtigen Tangente vom Zentrum in den Süden und zum Neuseenland der Rückbau droht.

Die Argumentation der Nutzung des linksseitigen Elsterradweges ist unsinnig, da dieser mittlerweile selbst in der kalten Jahreszeit außerordentlich stark frequentiert wird. Fällt der Weg auf der anderen Flussseite weg, drohen „Massenwanderungen“ auf dem Elsterradweg. Das kann keiner wirklich wollen! Gerade in den Lock-down-Phasen dient er vielen Tausend Leipzigern als willkommener Ausgleich.

Wir fordern die Stadt Leipzig hiermit auf, die bereits 2018 getroffene Entscheidung aufzuheben und den Weg weiter für die Bürger Leipzigs nutzbar zu gestalten. Die Stadt muss ihrer Verantwortung für die Verkehrssicherungspflicht, die Unterhaltung und die Instandsetzung nachkommen.

*Anm. d. Red.

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