©beck 2003—2020

18.02 sotd, woche der kurzen songs: roseau - oh honestly

18.02 in der ddr war das wort comic nicht üblich, aber wir wissen auch nicht mehr, was man zu den bunten bildergeschichten in mosaik, atze, frösi etc. sagte. im kleinen, aber sehr feinen stadtmuseum der stadt bergen auf rügen gibt es noch bis 10. mai die sonderausstellung geschichte des comics in der ddr zu sehen: für ossis zum aufrischen von kindheits-erinnerungen, für unsere freunde aus stuttgart, köln, hannover, augsburg, oldenburg und hamburg ... zum staunen

17.02 heute im dlf: ulrich biermann im gespräch mit beck in der sendung corso - kultur und pop

17.02 thema bei song of the day in dieser woche sind ganz kurze songs, songs die um eine minute lang sind, oder kürzer. heute: mt. marcy - tangier/interzone

17.02 süssssss! (-;

15.02 sotd: esbjorn svensson trio - dodge the dodo / leserinnen und leser empfehlen instrumental-stücke [fin] merci daniela c.

15.02 eine aufregende woche liegt hinter uns, eine woche voller emotionen und stürmen, komischen nachrichten und traurigen. die traurigste nachricht der woche war die vom tode claire bretéchers, der mutter des modernen, emanzipatorischen comics. r.i.p., claire bretécher.

die komischste nachricht der woche war vielleicht, dass ausgerechnet der sozialist gregor gysi eine ausstellung des privatkapitalistischen groß-verlages carlsen im caricatura museum frankfurt eröffnete und dort der versammelten zuhörerschaft u.a. erklärte, wo der kapitalismus noch an sich arbeiten könnte. das thema der ausbeutung von autorinnen und autoren durch die buchverlage hat er in seiner rede geflissentlich umschifft. der akademische arbeiterliederchor frankfurt sang dazu lieder von brecht/eisler, die z.b. lob des sozialismus hießen. heutzutage ist eben alles möglich

14.02 danke dimo rieß für diesen tollen artikel über beck und das neue buch, heute in der leipziger volkszeitung (online leider nicht mehr frei zu lesen ...)

14.02 auf dem bahnhof. leute steigen ein und aus. ich sitze im zug und beobachte, wie draußen einem kleinkind, das im kinderwagen zum zug geschoben wird, ein croissant aus der hand fällt. mit stummem entsetzen starrt das kind auf das auf dem bahnsteig liegengebliebene süße teilchen. sein blick wird noch fassungsloser, als nachfolgende reisende achtlos mit ihren rollkoffern darüber hinweg rollen

12.02 sotd nochmal: selbst ©tom in der taz vom 11.2. macht auf instrumental!!!

12.02 sotd: dj koze - seeing aliens / leserinnen und leser empfehlen instrumental-stücke, thx c.b. (dj koze kann man wahrlich nicht oft genug spielen!)

12.02 nein, wir hassen den laut nzz von gestern „meistgehassten kabarettisten deutschlands“ nicht. wir finden ihn einfach nur öde

11.02 schön, wenn andere für einen twittern (-; thx @tazgezwitscher

11.02 selten dass mal ein mann an der kasse vom drogeriemarkt sitzt und dieser hier, ein älterer, bärtiger, hat für jeden kunden einen schlauen spruch parat. als ich mein katzenfutter bezahle, kommt er auf leberwurst zu sprechen und sagt mir, dass man für die ausländer jetzt schweine auf den wurstverpackungen abbildet. armes deutschland, sagt er noch. ich bin ob solcher blöden fremdenfeindlichkeit fast sprachlos und entgegne lediglich, dass ich noch keine bilder von schweinen auf wurstverpackungen gesehen hätte, nur gesichter von teddybären, aber es sehr gut fände, wenn man schweine auf den wurstverpackungen abbildet, damit z.b. der letzte dumme deutsche endlich mitbekommt, woraus seine wurst gemacht wird: aus tieren nämlich, mit gesichtern

11.02 sotd: kreidler - reflections / leserinnen und leser empfehlen instrumental-stücke, thx noch mal karl-heinz s.

10.02 heimlicher song des tages (bei vielen, ja, ja!)

10.02 sotd: frank zappa - watermelon in easter hay / leserinnen und leser empfehlen instrumental-stücke, thx karl-heinz s.

10.02 how social media ruins your life ... jaron lanier über das manipulative von facebook & co und warum trump ein opfer ist (*seiner twitter-sucht)

07.02 ohoh, beck aufm klo.... [und in kürze auch hier, das buch :-]

07.02 sotd: dogtanion - guitar k3

07.02 sotd: auf unsere frage nach lieblingsstücken ohne gesang haben einige von ihnen mit piano-stücken geantwortet. schön, das gefällt uns. jörn g. hat uns zum beispiel gogo penguin vorgeschlagen, eine formation die wir bis dato noch gar nicht kannten und deren tiny-desk-concert wir nun wärmstens empfehlen. wir stellen weiterhin fest, dass es unter ihnen auch fans von max richter gibt :-) wir mögen seine musik ja sehr und sehen gerade, dass es ein brandneues tiny-desk-concert mit ihm und mitgliedern des american contemporary music ensembles gibt

06.02 sotd: my bloody valentine - instrumental b

06.02 wenn wir uns das wahltheater in thüringen anschauen und, ganz klein, auch die aktuelle bürgermeisterwahl in leipzig, schwören wir bei unserem linken bein, dass wir uns nie nie wieder über die komischen wahlsysteme in uk oder usa lustig machen werden

05.02 song zum tage (wir übrigens auch nicht) - danke nils

05.02 sotd: klub des loosers - mother city *haben sie’s bemerkt? wir machen eine instrumental-woche bei song of the day. und wenn sie ein lieblingsstück ohne gesang haben, verraten sie es uns doch bitte!

04.02 traum: ich bin in der siedlung meiner kindheit, es ist spät nachts, ich kann nicht schlafen und laufe durch die straßen. die straßenbeleuchtung ist ausgefallen, es ist unheimlich dunkel. ich habe einen 70er-jahre-kasettenrekorder dabei, der leise musik spielt. irgendwo sind leute, das spüre ich. sie sind neben mir, vor mir, ich höre leises gekicher und fetzen anderer musik. den stimmen nach müssen es kinder oder jugendliche sein. sie machen sich über mich lustig, folgen mir im dunkeln wie schatten. plötzlich bekomme ich panik und fange an zu rennen. die straße ist glitschig. fast stürze ich, als ich den berg hinabrenne, in die straße, in der das haus meiner eltern steht. ich erreiche es atemlos und verriegle hinter mir alle türen und fenster. ich traue mich nicht, licht anzumachen und lege mich im dunkeln aufs sofa

04.02 sotd: beastie boys - sabrosa

03.02 wenn plakatierer humor haben

03.02 sotd: yo la tengo - you are here

03.02 i believe most people these days are obsessed with talking about their personal narratives: me, myself, i, my work, my travels, etc. 'sharing' is entirely me focused now. this is why so many conversations at parties are almost entirely about work. hey, we're not at work, but let's keep talking about work. – oof. what happened to the weather? (geborgt bei jeffery vaska)

01.02 song of the day: (sandy) alex g - walk away

01.02 fahrradlampe kaputt vor 30 jahren: im fahrradgeschäft für 25 pfennig eine neue glühbirne kaufen, fahrradlampe öffnen, birne wechseln, fertig ... fahrradlampe kaputt 2020: sich in der fahrrad-werkstatt ein stirnrunzelndes hmmm, das scheint mir eine elektronische fehlfunktion zu sein abholen, da die reparaturkosten nicht abzuschätzen sind, eine neue fahrradlampe kaufen, für 35 euro (das sei ein guter preis, meint der händler) (er hätte auch eine für 9 euro, aber die beleidigt das auge)

31.01 produkt des tages

29.01 song of the day: the innocence mission - the boat

28.01 hach, die kleinen freuden des internet-feedbacks

26.01 durch einen dummen copy&paste fehler beim updaten haben wir uns aus unserem bisherigen system ausgeschlossen. wir bitte um entschuldigung für so viel blödheit ... und da es offensichtlich nicht zu reparieren ist, bauen wir die site hier wieder (langsam) nach ... s.o.r.r.y. für dieses chaos! (die clean-urls wollen uns gerade leider nicht gelingen, sorry auch dafür)

25.01 song of the day: mark kozelek - sublime

25.01 auf dem leipziger südfriedhof gibt es viele furchtbar hässliche grabstellen und die sogenannten prominenten der stadt, die großen kreativen, haben die protzigsten und grässlichsten von allen: maler werner tübkes piefiges allerweltsgrab ist in seiner bescheidenheit fast schon angenehm gegen die monströse scheusslichkeit seines kollegen wolfgang mattheuer, oder z.b. die geschmacklose letzte ruhestätte des rockmusikers cäsar peter gläser. eine ganz schlimme monstrosität ist auch das grab von kapellmeister kurt masur: der würde sich ganz sicher in selbigem umdrehen, wenn er sehen könnte, was für ein abgrundhässliches ehrengrab ihm die stadt, in der er so lange wirkte, hingek(l)otzt hat